Ausstellungen

Vom HELIOS zum ELIAS – Das antike Erbe in russischen Ikonen

Sonderausstellung vom 12. Dezember 2001 bis 13. Januar 2002

Ikonen: als Fenster zur Ewigkeit, als Vermittler zwischen Himmel und Erde sind sie in der östlichen Kirche seit der christlichen Frühzeit über Jahrhunderte hinweg geschaffen und verehrt worden. Die Darstellungen von Szenen aus dem Leben Christi und christlicher Heiliger vertrauen auf die Kraft der Bilder, die in ihrer Erzählstruktur und Motivik während Jahrhunderten unverändert verblieben sind und die mit ihren Wurzeln in der antiken Bildersprache gründen.

Russische Ikone
Abbildung 1: Russische Ikone.

Das Fortleben der antiken Motive im speziellen Gewand der sakralen Kunst Osteuropas ist ein wenig erforschter und dabei sehr reizvoller Aspekt antiker Rezeptionsgeschichte.

Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Ikonengalerie Brenske in München.