Dezember 2009: Sitzender Hermes aus Herculaneum
Die bronzene Statue des sitzenden Hermes ist deshalb vollständig erhalten, weil sie durch die vom fatalen Vesuvausbruch im Jahre 79 n. Chr. verursachte Schlammlawine an ihrem Standort im Peristylgarten der sog. Villa dei Papiri bei Herkulaneum (dem kleinen, westlich vom Vesuv und nordwestlich von Pompeji gelegenen Küstenort) zugeschüttet und damit konserviert wurde. Ans Licht trat die Statue erst wieder am 3. August 1758 im Zuge der Ausgrabungen, die in diesem Bereich im Jahre 1738 eingesetzt hatten. Wie alle Funde aus Herkulaneum und Pompeji steht die Bronze heute als eines der besonderen Prunkstücke der Sammlung im Archäologischen Nationalmuseum von Neapel (dem früheren Museo Borbonico).
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