Oper: Dido und Aeneas

Freitag, 18. September und
Samstag, 19. September
jeweils um 20 Uhr


Die Oper des englischen Komponisten Henry Purcell (1659–1695) thematisiert einen antiken Mythos voll von Liebe und Hass, von Gefühlen und Zwängen. Aeneas, dem Prinzen von Troia, gelingt die Flucht aus der brennenden Stadt. Ein Sturm bringt ihn nach Karthago zur schönen Königin Dido. Sie nimmt Aeneas auf und verliebt sich in ihn. Dann nimmt das Drama seinen Lauf: Als er sie verlässt, ersticht sie sich hasserfüllt. Die erste belegbare Aufführung dieser Oper 1688 oder 1689 erfolgte durch Mädchen eines Pensionats in Chelsea. Heute sind es wiederum junge Menschen, die sich dieser Herausforderung stellen.

Gesang, Regie, Choreografie: SchülerInnen des Gymnasiums Liestal (Wahlkurs Englisch/Musik)
Gambenconsort: Silvia Tecardi (Diskant 1), Tore Eketrop (Diskant 2), Giovanna Baviera (Tenor), Michael Bürgin (Violone), Julian Behr (Theorbe)
Gesamtleitung: Helen Stone und Michael Bürgin
Eintritt: CHF 18/8 (SchülerInnen, Lehrlinge und Studierende)
Vorverkauf: Buchhandlung Rapunzel, Poststrasse 2 in Liestal, Tel. 061 921 56 70

Jetzt zu sehen

HAUBE, SCHLEIER, KRONE. Accessoire und Symbol

Beim Thema Schleier denkt man heute sofort an das Kopftuch der Musliminnen. Auch in der Schweiz ist das Kopftuch ein umstrittenes Stück Stoff, das vielen als Symbol für die Unterdrückung der Frau im Islam gilt. Dabei ist die Verhüllung des weiblichen Kopfes älter als der Islam. Alle drei grossen monotheistischen Religionen übernahmen diese Tradition von vorangehenden Kulturen im alten Orient. Auch orthodoxe Jüdinnen verdecken nach wie vor ihr Haar und in gewissen christlichen Kirchen ist den Frauen der Zutritt nur mit bedecktem Haupt erlaubt. Zudem war das Kopftuch bis in die 1970er Jahre Teil der Alltags- und Arbeitskleidung sowie modisches Accessoire.


Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Kopftuchs und seine verschiedenen Bedeutungen und Funktionen. Im Zentrum steht die Antike: Anhand der hauseigenen Sammlung und mit Originalen aus dem Antikenmuseum zeigen wir, in welchem Kontext die antike Frau eine Kopfbedeckung trug und was diese bedeutete.

Bilder vom Eröffnungsevent am 8. März                  Medienmitteilung

Alle Veranstaltungen zur Ausstellung                      Workshop für Schulklassen

Zu sehen ab dem 3. Oktober

Heute war gestern - zwischen Dreizack und Olivenbaum

Der deutsche Künstler Thomas Judisch stellt eigene Werke den Plastiken in der Skulpturhalle gegenüber und erzeugt dadurch ein Spannungsfeld zwischen der antiken Kunst und der zeitgenössischen Position. Weitere KünstlerInnen erweitern den Dialog zwischen der Antike und dem Heute.

TeilnehmerInnen: Antje Feger/Benjamin F. Stumpf (Hamburg), Daniel Hörner (Hamburg), Katharina Jesdinsky (Kiel), Matthias Meyer (Hamburg), Piotr Nathan (Berlin), Arne Rautenberg (Kiel), Elisabeth Wagner (Hamburg), Ralf Weissleder (Hamburg) u.a.

Vernissage: Fr, 2. Oktober 2015, 18 Uhr

Jungfrau. Mutter. Lustobjekt.

Frauenbilder im antiken Griechenland

Neue Dauerausstellung

 

Entdecken Sie Göttinnen, Heldinnen sowie junge und alte sterbliche Frauen aus unserer Sammlung. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Zu dieser Ausstellung bieten wir für Klassen ab dem 4. Schuljahr den Workshop Frauenpower an.